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Ein Teppich ist für gewöhnlich ein gewebter, gewirkter oder geknüpfter Fußbodenbelag, der in den meisten Fällen ein Muster aufweist. Darüber hinaus kann es aber auch einen Wandbehang bezeichnen. Diesen nennt man ‘Bild-Teppich’ oder ‘Gobelin’.
Ein Teppich kann unter anderem aus Haargarn, Hanf, Jute, Kokosgarn, Leinen, Seide oder Wolle bestehen. Er wird entweder mechanisch oder von der Hand hergestellt. Die in Europa hergestellten Teppiche sind meist maschinengewebt.
Der Fußbodenbelag ist ein beliebtes Mittel, um zum Beispiel Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände zu zaubern. Bekommt man mit ihm doch außerdem keine kalten Füße. Zudem kann man dem Wohnraum durch den Teppich einen Farbtupfer verpassen.
Als Bettumrandung, aber vor allem in letzterem Fall muss man den Teppich verlegen, das heißt, zuschneiden, an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Weiß man, wo der Läufer hin soll, dann ist es sehr ratsam, die Fläche auszumessen, die er bedecken soll. Des Weiteren sind beim Teppich-Verlegen auf Kanten – etwa vom Bett, Tisch oder Schrank – sowie Raumvorsprünge – zum Beispiel Leisten – Rücksicht zu nehmen.
Im Bezug auf den Vorgang ‘Teppich verlegen’ an sich kann man den Fußbodenbelag entweder auf dem Untergrund verkleben oder wenigstens fixieren. Ersteres bietet sich an, wenn der Raum, in dem der Teppich liegt, stark beansprucht wird. Möchte man den Teppich nicht dauerhaft an der Stelle haben beziehungsweise liegt er in einem weniger begangenen Zimmer, dann sollte man ihn lediglich fixieren. Damit keine Wellen oder dergleichen entstehen, sollte man darauf achten, dass der Teppich wirklich fest mit dem Untergrund verbunden ist. Dafür ist es hilfreich, Werkzeuge wie beispielsweise Elektroschaber, Farbroller, Teppichmesser und Zahnspachtel zu nehmen. Hinzu kommt, dass man durch eine optimale Fixierung des Fußbodenbelags an dem Untergrund die Lebensdauer des Läufers hoch halten kann.