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St. Pauli, ein sehr bekanntes Stadtviertel Hamburgs, gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte und fasst etwa 27.600 Einwohner. Westlich grenzt das Viertel an Neustadt und streckt sich entlang der Elbe bis zum historischen Zentrum von Altona. Im Norden hat es Grenzen zu den Stadtteilen Sternschanze und Rotherbaum. Durch seine zentrale Lage ist es perfekt mit dem U- und S-Bahnsystem vernetzt.
Die ersten Bewohner St. Paulis waren im 13. Jahrhundert Nonnen, deren Kloster in der Nähe des heutigen Fischmarkts zu finden war. Ab dem 16. Jahrhundert siedelten sich dann mit vereinzelten Landhäusern die ersten Hamburger Bürger an. 1833 wurde daraufhin der Vorort Hamburger Berg in ‘St. Pauli’ umbenannt und eingemeindet. Offiziell gehört St. Pauli aber erst seit 1894 zu Hamburg. Bis in die 1990er Jahre galt der Stadtteil als einer der ärmsten Hamburgs. Mittels Umstrukturierungsmaßnahmen ist das heutige Stadtbild vom gastronomischen, handwerklichen und künstlerischen Gewerbe in allen Facetten geprägt.
Auch Touristen zieht dieses Stadtviertel an. Der Hafen lockt mit zahlreichen Angeboten von Bootsrundfahrten. Aber auch der Elbtunnel und die „schwimmenden Museen“ verschaffen dem Viertel besondere Aufmerksamkeit. Ruhe und Entspannung findet man im dem nahe gelegenen Park. Auch der Rosengarten und der Japanische Garten laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein und bilden somit das Gegenstück zum sonst so lebendigen Zentrum St. Paulis.