Der Markt für Bausatzhäuser hat sich in den letzten Jahren massiv zum Besseren gewandelt. War er noch in den 70er Jahren vorwiegend der Billigbauweise vorbehalten, so kann man jetzt – und das ist beachtlich – als Bauherr ein individuell gestaltetes Haus, das nach eigenen Vorstellungen konzipiert wird, bekommen. Hierfür stehen bei Bausatzhäusern zahlreiche Module und Gestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl. Bausatzhäuser werden nämlich nicht vor Ort auf dem Baugrundstück gebaut, sondern in einem Werk vorgefertigt und dann auf der Baustelle nur “zusammengesetzt“. Ansonsten ist der Ablauf wie bei jedem anderen Bauvorhaben auch, und der Bauherr kann einen Architekten oder eine Fertighausfirma nach freier Wahl beauftragen. Dabei lohnt sich aber auch ein Preisvergleich.
Bausatzhäuser sind vor allem eine gute und schnelle Lösung, wenn der Bau nach wie vor recht preiswert abgewickelt werden soll und vielleicht schon ein Grundstück vorhanden ist. Hier kann der Bauherr hinsichtlich der Bausatzhäuser ein richtiges Schnäppchen machen und sehr günstig bauen. Ansonsten sollte man in Erwägung ziehen, sich auf dem Immobilienmarkt in Hinblick auf fertiggestellte Bausatzhäuser umzusehen, und eventuell ein solches fertiges Haus zu kaufen. Deren Kaufpreis ist dann häufig nochmals niedriger als bei einem Neubau. Auch kann man bei einem späteren Umbau wieder zusätzliche Module berücksichtigen, die dem vorherigen Eigentümer vielleicht nicht so wichtig waren.
