Unter Anschlussfinanzierung versteht man die Folgefinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Hier stellt sich fast immer die Frage, ob die neuen Verträge mit der erstfinanzierenden Bank geschlossen werden sollten oder ob umgeschuldet wird, also eine andere Bank für die gewählt wird. Viele Bauherren scheuen den Aufwand, wieder Angebote einholen zu müssen und wieder den gesamten Papierkrieg führen zu müssen. Eine eventuelle Umschuldung bringt in etwa denselben Aufwand wie die Erstbeantragung der Finanzierung. Fälschlicherweise gehen auch viele Wohnungskäufer und Bauherren davon aus, dass die Kosten einer Umschuldung zur Anschlussfinanzierung weitaus höher liegen als es in Wirklichkeit der Fall ist. In den meisten Fällen fangen die günstigeren Zinsen die Kosten der Umschuldung sehr schnell ab. Sicherlich müssen wieder Angebote eingeholt werden und es muss exakt verglichen werden, doch dies kann sich durchaus lohnen. Bereits ein viertel Prozent günstigere Zinsen macht bei einer Finanzierung (Baufinanzierung mit Interhyp) in Höhe von 200.000,00 Euro im Jahr 500,00 Euro Zinsersparnis aus. Die Kosten eines Bankwechsels bei einer Anschlussfinanzierung belaufen sich in diesem Fall durchschnittlich auf 350,00 Euro. Diese Kosten hätten sich demnach bereits im ersten Jahr schon mehr als gedeckt. Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren könnten folglich immerhin mehr als 4.500,00 Euro eingespart werden.
Macht ein Bankwechsel bei der Anschlussfinanzierung Sinn?
Geschrieben in Baufinanzierung, Finanzierung, Hausbau |
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