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	<title>Hausbau - Finanzierung - Immobilien &#187; Bremen</title>
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		<title>Weserstadion Bremen: Arena und Immobilie mit bewegter Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 16:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arenen]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2877" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://www.hb-luftbilder.de/9505"><img class="size-full wp-image-2877 " style="border: 1px solid black;" title="M&#246;wenblick auf das Weserstadion" src="http://www.immo-partner.de/wp-content/uploads/2009/05/Luftbilder-Moewenblick-Weserstadion.gif" alt="M&#246;wenblick auf das Weserstadion" width="192" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Jochen Klein</p></div>
<p>Am Bremer Osterdeich macht die Weser einen fast malerischen Bogen. Am Weserufer entschloss sich der am 1. Februar 1899 gegr&#252;ndete SV Werder Bremen im Jahr 1909, zum Bau eines Sportplatzes mit Holztrib&#252;nen. Der deutsche Fu&#223;ball lernte gerade Laufen und in Sachen Finanzierung konnten die aufstrebenden Bremer Fu&#223;baller noch auf Gelder des „Allgemeinen Bremer Sportbundes“ und der Stadt Bremen zur&#252;ckgreifen. Bis die Spielst&#228;tte allerdings die Grundz&#252;ge des heutigen Weserstadion annahm, dauerte es bis 1921.<br />
<span id="more-22"></span></p>
<p><strong>Von der „ABTS-Kampfbahn“ zum Weserstadion </strong></p>
<p>Bereits 1926 wurde die Sport-Anlage in „ABTS-Kampfbahn“ umbenannt und zunehmend auch f&#252;r politische Gro&#223;veranstaltungen genutzt. Erst als Werder 1930 Generalp&#228;chter der Anlage wird, erhielt die Immobilie offiziell den Namen ,,Weserstadion“ – und war Austragungsort der Heimspiele von Werder und anderer Bremer Vereine. Der SV Werder verwaltete das Stadion vor dem Krieg jedoch nur f&#252;nf Jahre in eigener Regie. Schon 1935 kam es zu einer &#220;bernahme des Stadions durch die Stadt. Damit einher ging die verst&#228;rkte Nutzung der Immobilie durch die NS-Machthaber und ihrer verschiedenen Gruppierungen. Aufm&#228;rsche statt Steilp&#228;sse.</p>
<p>Bis im Weserstadion wieder Fu&#223;ball gespielt wurde, dauerte es bis zum Jahr 1947. Die Anlage wurde mit einem Spiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Osnabr&#252;ck als Weserstadion wiederer&#246;ffnet, die zur Immobilie geh&#246;rende Rundbahn erm&#246;glicht in den F&#252;nfzigerjahren auch Radrennen, Reitturniere und Leichtathletik-Veranstaltungen.</p>
<p><strong>Umbau in Etappen</strong><br />
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</div><br />
Das Bremer Weserstadion – die Geschichte dieser Immobilie ist auch eine Geschichte von immer neuen Trib&#252;nenbauten. Mit der Einf&#252;hrung der Bundesliga 1963 ging es los: Die Kurventrib&#252;nen wurden mit einem Oberrang ausgestattet. Zu Beginn der Sechzigerjahre gab es &#220;berlegungen, an der Autobahn A 1 ein komplett neues Stadion zu bauen. Diese Pl&#228;ne waren mit der Modernisierung der S&#252;dtrib&#252;ne 1973 aber relativ schnell wieder vom Tisch. In den Siebzigerjahren gingen die Bauarbeiten am Weserstadion h&#228;ppchenweise weiter: 1978 wurde die neue Nordgerade mit zwei R&#228;ngen  und 9.500 Sitzpl&#228;tzen fertig gestellt.</p>
<p><strong>„Europacup-Geschichte“ unter Flutlicht</strong></p>
<p>Die Flutlichtanlage mit 1.400 Lux galt bei ihrer Inbetriebnahme 1978 als die st&#228;rkste Europas. Und sie trug mit dazu bei, dass das Weserstadion gerade bei Europapokal-Abenden eine fast magische Wirkung hat. Die „Wunder an der Weser“ unter Flutlicht sind ein St&#252;ck deutscher Fu&#223;ball-Europapokalgeschichte. Werder Bremen bezwang in spektakul&#228;ren Spielen  Teams wie Spartak Moskau (6:2 n. V., UEFA-Cup 1987), Dynamo-Ost Berlin (5:0, Meistercup 1988) oder Olympique Lyon (4:0, UEFA-Cup 1999). Gegen den RSC Anderlecht verwandelte Werder in der Vorrunde der UEFA Champions League einen 0:3-R&#252;ckstand noch in einen 5:3-Erfolg.</p>
<p>Dem Neubau der Westtrib&#252;ne (1988) mit Umkleider&#228;umen, dem Reha-Zentrum (,,Sporthep Werder“) und der neuen Gesch&#228;ftsstelle folgte 1992 der Umbau der Nordtrib&#252;ne und der S&#252;dgeraden. Seitdem finden sich Leichtathletikhalle, Kraftraum, B&#252;ros und Restaurants in der Immobilie. Dazu kommen 37 Logen mit 364 Pl&#228;tzen und eine schmucke Pressetrib&#252;ne mit TV-Studio und Kommunikationstechnik f&#252;r 140 Journalisten.</p>
<p>Die vorerst letzte Ausbaustufe des Weserstadions sah ab 2008 die Begradigung der Kurven vor. Die Zuschauer sollten dadurch n&#228;her ans Spielfeld r&#252;cken, die Kapazit&#228;t sollte bei 50.000 Zuschauern liegen.</p>
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