Weserstadion Bremen: Arena und Immobilie mit bewegter Geschichte

25. Mai 2009 von Carsten

Am Bremer Osterdeich macht die Weser einen fast malerischen Bogen. Am Weserufer entschloss sich der am 1. Februar 1899 gegründete SV Werder Bremen im Jahr 1909, zum Bau eines Sportplatzes mit Holztribünen. Der deutsche Fußball lernte gerade Laufen und in Sachen Finanzierung konnten die aufstrebenden Bremer Fußballer noch auf Gelder des „Allgemeinen Bremer Sportbundes“ und der Stadt Bremen zurückgreifen. Bis die Spielstätte allerdings die Grundzüge des heutigen Weserstadion annahm, dauerte es bis 1921.

Von der „ABTS-Kampfbahn“ zum Weserstadion

Bereits 1926 wurde die Sport-Anlage in „ABTS-Kampfbahn“ umbenannt und zunehmend auch für politische Großveranstaltungen genutzt. Erst als Werder 1930 Generalpächter der Anlage wird, erhielt die Immobilie offiziell den Namen ,,Weserstadion“ – und war Austragungsort der Heimspiele von Werder und anderer Bremer Vereine. Der SV Werder verwaltete das Stadion vor dem Krieg jedoch nur fünf Jahre in eigener Regie. Schon 1935 kam es zu einer Übernahme des Stadions durch die Stadt. Damit einher ging die verstärkte Nutzung der Immobilie durch die NS-Machthaber und ihrer verschiedenen Gruppierungen. Aufmärsche statt Steilpässe.

Bis im Weserstadion wieder Fußball gespielt wurde, dauerte es bis zum Jahr 1947. Die Anlage wurde mit einem Spiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Osnabrück als Weserstadion wiedereröffnet, die zur Immobilie gehörende Rundbahn ermöglicht in den Fünfzigerjahren auch Radrennen, Reitturniere und Leichtathletik-Veranstaltungen. weiterlesen… »

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